Rubrikbild
Seite drucken
Startseite

"Ich hätte so gern ein fahrendes Sofa gehabt."

 

Kürzlich hörte ich diese interessante Geschichte:

"Ich habe mir ein neues Auto gekauft. Vernünftigerweise hatte ich
mich für ein verbrauchsfreundliches, nicht ganz so teures vorent-
schieden. Dachte ich jedenfalls.
Als ich im Autohaus meine Vorstellungen präsentierte, wanderten
meine Gedanken und Rede ausführlichst zu meinem vor Jahren mit
235.000 km leider ersetzten heißgeliebten W124er 6-Zylinder zurück.
Mein Gesicht und mein Blick haben gewiß einen Romanzyklus der
Sehnsucht gesprochen. Mein fahrendes Sofa ...

 

Reaktion des Verkäufers: heute sind die Autos doch viel moderner,
bieten bessere Ausstattung, brauchen weniger Kraftstoff und
dergleichen mehr. Grrrrrrrrrrr! Jajaja, stimmt ja alles, aber - 

hätte er mich statt dessen aus meiner Erinnerungsstimmung heraus
in ein Fahrzeug der entsprechenden aktuellen Baureihe gesetzt,
hätte ich jetzt ein anderes Auto.

Ein viel schöneres.

Ein teureres.

Ganz sicher, das wäre es mir wert gewesen.  

Pech für ihn, Pech für mich."

 

Schade für beide. Was hätte geholfen?
An der "Nasenspitze" ablesen, wo die Sehnsucht steckt.
Und dann an der richtigen Stelle einhaken. Mit dem Angebot, das
in die Rahmenbedingungen (Spezifikationen, Zweck, Preis) passt.
Egal, ob neues Auto, neuer Bagger, neue EDV-Anlage und auch,
wenn keiner zugeben mag, dass ein neuer Fertigungsautomat
glücklich machen kann: er kann.

Das hat nichts mit über den Tisch ziehen zu tun. Warum auch sollte
irgendjemand mit einem Kauf nicht höchstmöglich zufrieden sein?

Na also. Auf Neudeutsch: in win-win-Ergebnis. Ganz politisch korrekt.

 

Lesen Sie hier weiter , wie Sie die Nasenspitze erkennen können,
um einzuhaken.

 

 

  

  

Andrea Susan Nolte

Andrea Susan Nolte

Diplom-Ökonomin
Psychodramaleiterin
Expertin METT / SETT


Kontakt

Rufen Sie an unter:

05045 / 9110630

oder schreiben Sie eine

Seitenanfang
powered by CMSimple